Dienstag, 7. März 2017

Vegane Kosmetik von Jean & Len

Womit putzt ich meine Zähne, was streiche ich jeden Tag in mein Gesicht, auf meine Haut, womit dusche ich und pflege meine Lippen? Ist das schädlich? Was nimmt man über die Haut auf?

Nach dem ganz aktuell die Stiftung Warentest Lippenflegeprodukte getestet hat, sicher auch für andere ein Thema.

Darüber sollte man schon nachdenken. Genügt Wasser und Seife?

Für mich im Moment noch nicht. Deshalb habe ich mich umgesehen, was die vegane Welt zu bieten hat und bin bei einer recht neuen Produktlinie von Jean & Len gelandet.

Ich habe die Lippenpflege, die Tagescreme und die Gesichtsreinigung ausprobiert. Inzwischen habe ich auch ein Shampoo dazu gekauft.

Die Lippenpflege begleitet mit schon länger und ich bin sehr zufrieden. Leider gehöre ich zu der süchtigen Lippenpflegefraktion und halte es für sehr wichtig hier besonders auf die Inhaltsstoffe zu achten. Da man doch auch immer wieder davon isst. Optisch ist die kleine Kugel wirklich schön und der Leitspruch der Marke ist auf den Deckel angebracht. "Was Deine Haut berührt, wird ein Teil von Dir"! 
Nach "Hugo" riecht die Pflege nicht wirklich, aber ich mag sie trotzdem sehr.


Die Tagescreme "Karma-Punkt" riecht angenehm und ist nicht zu fettig, genau richtig für meine Mischhaut. Leider gibt es bisher nur eine Sorte für alle Gesichter. Ich hoffe, dass es bald noch weitere Produkte für verschiedenen Hauttypen geben wird.

Die Gesichtsreinigung ist ein leichter Schaum, mit dem ich gut zurecht komme und für meine, im Moment schwierige Haut, angenehm. Schmutz und Make-Up werden entfernt und das Gesicht spannt nicht.


Das Shampoo ist super. Hier gibt es verschiedene Produkte für bestimmte Haartypen. Ich habe mich für das Repairshampoo "Alles wieder gut" entschieden, welches meine trockenen Haare glänzen lässt und nicht beschwert.

Die Lippenpflege habe ich bei Rossmann gekauft, Creme und Reiniger bei dm und das Shampoo bei der Drogerie Müller.

Ich bin ziemlich glücklich mit allen Produkten und werde noch weitere ausprobieren.

Liebe Grüße
Razi

Sonntag, 5. März 2017

Ginger Blue

Vor einigen Wochen war ich im Ginger Blue (ehemals Volkano) in Heidelberg zum Geburtstag einer lieben Bekannten. Das Restaurant liegt in der Stadt und doch offen auf einer freien Fläche mit guten Parkmöglichkeiten. Es ist gemütlich eingerichtet und die indirekte Beleuchtung mit den vielen Kerzen lädt zum entspannten Essen ein. Außerdem wird man von vier Hunden und einer Katze begrüßt, die natürlich nicht in die Küche dürfen, aber sich frei im Restaurantbereich bewegen und nicht aufdringlich sind. Wer mag wird auch gern belegt oder bekommt einen Kopf hingestreckt zum kraulen und streicheln. 

Das Angebote der Speisekarte beinhaltet vegane Gerichte aber auch Fleisch und Fisch.

Für mich gab es einen veganen Burger und eine vegane Schokomousse zum Nachtisch. 



Beides ziemlich lecker und der Service war super! Man fühlt sich sofort wohl, wird lieb bedient und kann gemütlich essen. Für den Sommer gibt es auch einen schönen Außenbereich mit vielen Lampen, den ich sicher auch ansehen werde und weitere Gerichte ausprobieren. 

Besonders verliebt war ich natürlich in Ginger, die Katze, die sich netterweise bereit erklärt hat mit mir zu kuscheln und ich wollte ungern ohne sie gehen.


Wer ein besonderes Restaurant sucht und freundlich bedient werden möchte:

Ginger Blue
Dossenheimer Landstr. 125
69121 Heidelberg

Liebe Grüße
Razi

Sonntag, 12. Februar 2017

3 Monate Vegan

Mein Fazit nach über drei Monaten "Vegan" ist richtig gut!

Ich habe viele nette Menschen kennengelernt, meine Blutwerte haben sich verbessert, ich vermisse keinen Käse und ich bin kommunikativer geworden. 

Dass tatsächlich schon über drei Monate vergangen sind, habe ich nicht wirklich gemerkt. Am Anfang habe ich es weitestgehend für mich behalten, da ich einfach für mich testen wollte, ob ich es überhaupt kann und will. Obwohl ich nicht wirklich Angst hatte es nicht durchzuhalten, denn meine Überzeugung steht an erster Stelle. 

Die Entzugserscheinungen hinsichtlich des Käseverzichts haben sich nicht eingestellt. Ich habe zwei Mal Käse vermisst aber nicht so sehr, dass ich es nicht aushalten konnte und inzwischen ist mir der Käse total egal. Ich habe vegane Käsescheiben probiert, die mir aber immer noch nicht schmecken und eine Lasagne mit veganem Käse überbacken, der ganz ok war, aber darauf kann ich in Zukunft auch gut verzichten. Zum Glück gibt es noch genug andere Nahrungsmittel.

Nachdem ich in meinem Umfeld mitgeteilt habe, dass ich den Kuchen (mit Milch und Ei) nicht essen werde oder auf der Weihnachtsfeier meinen eigenen Salat mitbringe, musste ich mir einiges anhören. Aber einige waren auch wenig überrascht oder neugierig, offen und vorurteilsfrei. Manche denken sich ihren Teil (sieht man an den Blicken), andere bombardieren mich mit Fragen oder drücken dumme Sprüche. Zu Weihnachten habe ich einige Bilder der Fleischbraten und nichtveganen Nachspeisen bekommen, aber damit kann ich leben. Mein Weihnachten bestand aus vollständig veganen Gerichten, denn ich habe alles selbst gekocht und fand mein Essen ziemlich gut und gelungen. Meine Familie fand es anders, meine Freunde waren offen und haben das Essen genossen. Eine meiner Kolleginnen hat mir einen veganen Nudelsalat zur Weihnachtsfeier gezaubert und ein Kollege extra einen veganen Kuchen gebacken, nur wegen mir!

Auch Essen gehen ist kein Problem. Da hatte ich etwas Bedenken, aber es gibt inzwischen so viele Möglichkeiten auch in Restaurants, die vegane Gerichte anbieten, dass es völlig stressfrei ist. Selbst auf dem Weihnachtsmarkt gab es ein veganes Angebot.

Beim Bäcker frage ich jetzt bei jedem Brötchen oder Brot was es genau beinhaltet, im Geschäft lese ich die Liste der Inhaltsstoffe, aber das schadet nicht sich damit intensiver zu beschäftigen und bisher waren alle freundlich. Außerdem habe ich viele andere vegane Menschen kennengelernt, die alle nett und offen waren. Jede Frage beantwortet haben und sehr herzlich sind. Man fühlt sich verbunden und es macht Spaß gemeinsam vegane Torte zu essen oder beim veganen Brunch Neues auszuprobieren. Natürlich geht es nicht nur um Essen sondern auch die Frage warum man denn auf tierische Produkte verzichtet. Es ist richtig und wichtig sich damit auseinander zusetzen.



Ich bereue meine Entscheidung keine Sekunde und freue mich, dass ich vegan lebe. Jeden Tag mache ich mir mehr Gedanken darüber und glaube, es gibt noch vieles was ich selbst ändern kann. Nicht nur die Ernährung sondern mein komplettes Leben betreffend. Mein Duschgel ist vegan, meine neuen Schuhe tierleidfrei und es gibt so viel worüber ich noch nachdenke und es ändern möchte.

Habt keine Angst, einfach machen!

Liebe Grüße
Razi

Samstag, 11. Februar 2017

Ayurvedaberatung

Mit der ayurvedischen Lehre beschäftige ich mich schon länger und habe im Internet auch bereits einen Test gemacht, welche Dosa wohl mir zuzuschreiben ist. Es geht dabei hauptsächlich um Ernährung aber auch den Umgang mit Körper und Geist.

Da es mich mehr interessiert hat und ich auch immer wieder auf anderen Blogs etwas über das Thema Ayurveda gelesen habe, war ich im letzten Jahr bei einer Ayurvedaberatung.

Eine Freundin hat mir davon erzählt und ich war sofort begeistert und wollte auch eine Beratung.

In einem ausgiebigen Gespräch wurde mein Essverhalten, Gesundheitszustand und sehr wichtig auch die Darmtätigkeit besprochen; aber auch alles andere beeinflusst unser Essverhalten und unsere Art zu leben.

Das Gespräch mit Frau Fischer war sehr locker und super angenehm. Es hat richtig Spaß gemacht und die Zeit verging wie im Flug!

Ich war so gespannt auf mein Ergebnis. Ob es mit meinem Internettest übereinstimmte und was ich in meinen Alltag einbauen konnte und verbessern.

Nach dem Gespräch bekam ich gleich schon viele Dinge für die nächsten Wochen mit auf den Weg und jede Menge Tipps.

Die Auswertungen meiner Beratung aber auch die Erfahrungen der letzten Wochen habe ich wieder mit Frau Fischer besprochen. Ich bin nicht, wie nach dem Internettest ermittelt ein reiner Kaphatyp sondern ein Mischtyp aus Kapha und Pitta.

Sie hat mir einen ausführlichen Plan erstellt, welche Lebensmittel für mich geeignet sind. Welche eher nicht und welche neutral sind. Was ich besser nicht kombinieren sollte und welche Morgenroutine für mich geeignet ist. Was ich sonst in meinem Alltag einbauen kann und was speziell für mich und meinem Typ für ein gesundes und glückliches Leben sinnvoll ist.

Viele der empfohlenen Dinge setze ich täglich um und versuche auch auf die nicht empfohlenen Lebensmittel zu verzichten, was mir noch nicht richtig gelingt. Ich werde aber den Plan nochmal genauer begutachten und möchte die ayurvedischen Anregungen fest in meinen Alltag einbauen. 

Bei weiteren Fragen, Änderungen in meinem Leben oder sonstigen Vorkommnissen kann ich mich immer bei Frau Fischer melden, die mich mit Tipps unterstütz, was ich richtig super finde!




Wer auch eine Ayurvedaberatung möchte oder sonst Fragen dazu hat, kann sich gerne melden bei:

Vera Fischer
Tel: 0173 6706913 oder
Mail: vera_fischer@web.de

Liebe Grüße
Razi

Sonntag, 4. Dezember 2016

Wunschzettel 2016

Heute ist der 2. Advent, Weihnachten steht vor der Tür und langsam muss auch ich mir Gedanken über die Geschenke für dieses Jahr machen. Sonst bin ich früher dran und mach mir auch wirklich viele Gedanken, dieses Jahr bin ich mit allem spät und mein Kopf ist nicht wirklich frei dafür, aber ich werde in mich gehen. 

Um es den anderen leichter zu machen, ist hier mein Wunschzettel für dieses Jahr.


1. Wandkalender von meinem Lieblingsmaler Mehrdad Zaeri. 
Gibt es zurm Beispiel hier.

Quelle: www.amazon.de

2. Die coole Trinkflasche von Soulbottles. Gibt es hier oder auch hier.

Quelle: www.amazon.de

3. Das Buch von Sophia Hoffmann mit veganen Rezepten und Küchengeschichten. Gibt es zum Beispiel hier.


Quelle: www.amazon.de

4. Vorratsdosen von Depot wie hier oder hier in verschiedenen Größen

Quelle: www.depot-online.com


Was wünscht ihr euch zu Weihnachten?

Natürlich freue ich mich über ein tolles Geschenk, aber ich freue mich auch schon auf die schönen Tage, die ich mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen darf!

Liebe Grüße
Razi


Dienstag, 15. November 2016

Vegetarier sein - ist das schwer? Und Veganer?

Ist es schwer sich vegetarisch zu ernähren? 
Und ist es schwer vegan zu leben?

Vegetarier bin ich bereits seit März 2012. Seitdem ich mich dafür entschieden habe keine Tiere zu essen, habe ich an keinem Tag ein Stück Fleisch vermisst. Es ist keine Frage der Ernährungsweise sondern man entscheidet sich aus Überzeugung dafür aus einem oder mehreren Gründen. Würde sich jeder mehr mit dem Thema auseinandersetzen und die eigenen Grenzen im Kopf beseitigen, gäbe es noch viel mehr Vegetarier.

Man muss viele Fragen beantworten und sich auch immer wieder rechtfertigen oder erklären, warum man sich dafür entschieden hat. Aus meiner Sicht ist dieses Verhalten abnormal, aber ich halte es nicht für ignorant von meinen Mitmenschen sondern erkläre es mir mit Gewohnheit. Was Eltern und Familie vorgelebt haben soll plötzlich falsch sein. Es ist nicht plötzlich falsch geworden sondern mit den Jahren immer mehr ausgeufert und die Tierproduktion ist heute einfach nicht mehr vertretbar. Der Umgang mit den Lebewesen, der Anspruch des Einzelnen. Jeder sollte die Augen öffnen und sich fragen, ob man das unterstützen kann und will.

Auf die Frage, was darfst Du jetzt noch essen, kann ich nur immer wieder antworten, essen darf ich alles!

Ich habe mir nie etwas verboten und auch immer gesagt, wenn ich das Gefühl habe, mir fehlt Fleisch oder Fisch oder sonst etwas worauf ich verzichte, dann werde ich es essen.

Mein vegetarisches Leben war bisher völlig unkompliziert, ich habe nichts vermisst und stehe bis heute hinter meiner Entscheidung.

Seitdem beschäftige ich mich ständig damit und ich habe auch schon mehrfach völlig auf tierische Produkte verzichtet, heißt Milch, Eier, Käse...

Der Gedanke vegan zu leben ist schon lange in meinem Kopf und die Gründe, die mich davon abgehalten haben sind eigentlich nur schlechte Ausreden. Nicht mit Freunden essen gehen können, auf Familienfeste und Geburtstagen ein Problem für die Gastgeber zu werden, vielleicht im Restaurant nichts zu essen zu finden, alles hinterfragen zu müssen. 
Aber ehrlich gesagt ist das auch nicht komplizierter als vorher auch und wenn es meine Überzeugung ist, sollte sich keiner daran stören müssen. Es ist mein Leben, welches ich gestalten darf und kann wie ich möchte. Ich habe das Glück in einem Land zu leben, in dem man sehr frei ist und deshalb sollte mich nichts daran hindern!

Also habe ich den Käse und die Eier aus meinem Kühlschrank verschenkt und dank zahlreicher Bücher und Blogs fehlt es mir auch nicht an Inspiration. Da es vorher auch schon oft vegane Gerichte gab, ist es kein extremer Schritt.

In meiner Stadt gibt es einen tollen Wochenmarkt, mehrere Bioläden, spezielle Restaurants aber auch immer mehr vegane Angebote in den anderen Lokalen. Es gibt einen veganen Stammtisch und immer mehr Menschen in meinem Umfeld, die sich vegetarisch oder vegan ernähren. 

Wer denkt, dass es nur eine Modeerscheinung ist, dass es immer mehr Vegetarier und Veganer gibt, hat sich gewaltig geirrt!

Liebe Grüße
Razi

Sonntag, 13. November 2016

Willkommen in unserer Welt

Am Wochenende war ich im Kino in dem Film "Willkommen bei den Hartmanns". Innerhalb einer Woche war der Film auf Platz 1 und auf jeden Fall berechtigt.

In dem Film geht es um die Flüchtlingskrise aber auch um alltägliche Probleme, die es in jeder Familie gibt. Älter werden, Kindererziehung, verheiratet sein, den Partner fürs Leben finden, Job, Studium, was ist wichtig und was nicht. 

Jeder hat seine kleinen und großen Sorgen und vergisst dabei oft alles andere. 

Leider auch, warum so viele Menschen nach Deutschland geflohen sind, welche Geschichte jeder einzelne erlebt hat und wie schwer es ist sein Land und sein altes Leben hinter sich zu lassen.

Dennoch ist der Film locker und lustig und mit absoluter Starbesetzung! 

Sehenswert für alle Altersklassen und eigentlich für jeden, der in Deutschland lebt.

Hier der Blick in den Film.

Liebe Grüße
Razi