Dienstag, 25. Februar 2014

WW-Wochen

Hallo Abnehmwillige!

Die ersten Wochen bei Weight Watchers sind vorbei und ich bin am Punkte zählen. Leider bin ich nicht besonders motiviert dies zu tun und so gehen die Tage dahin. Ich schätze eher als starr Punkte zu zählen. Trotzdem bewegt sich etwas und ich bin auch wieder motivierter Sport zu machen. 

Besonders gut gefallen mir die Sattmachertage. Es gibt bestimmte Lebensmittel, die ich kombinieren kann, ohne zu zählen. Hier einige meiner leckeren Gerichte.

raziswelt © 2014

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Was sich verändert hat, ist meine Aufmerksamkeit. Ich achte wieder mehr auf gesunde und frische Dinge und an manchen Tagen habe ich überhaupt keine Lust auf Süßigkeiten. Hoffentlich hält dieser Zustand weiter an und ich kann mich mit dem Punkte zählen noch anfreunden.

Liebe Grüße
Razi

Montag, 10. Februar 2014

Aufmerksamkeitseinkauf

Ich bin eher der Typ Mensch, den man sieht und gleich wieder vergisst. Ich komme in ein Geschäft, laufe eine Straße entlang und keiner könnte sich erinnern. Bin immer nett, lächle und versuche nicht zu nörgeln.

Dennoch möchte ich heute schreiben wie ungerne ich einkaufen gehe. An der Kasse stehen und warten finde ich schon ziemlich schlimm, denn ich hasse es zu warten. Und in letzter Zeit bin ich immer mehr überrascht wie wenig Aufmerksamkeit man bekommt, wenn man sich unauffällig verhält. 

Letzte Woche an der Kasse, der Kassierer zieht meine Produkte über sein Band. Hinter ihm wird er nach Zigaretten gefragt. Er unterbricht seinen Vorgang und kümmert sich darum. Ich warte...
Er nennt mir den Betrag. Ich strecke mein Geld hin. Er dreht seinen Kopf um zu sehen, ob das mit den Zigaretten klar geht. Ich warte...
Er nimmt das Wechselgeld in die Hand. Ich möchte gehen. Er spricht mit dem Zigarettenkunden und umklammert mein Geld. Ich warte...
Danach drückt er es mir in die Hand, ohne mich anzusehen, ohne einen Abschiedsgruß. 

Ist es wirklich zuviel verlangt zwei Minuten, wenn überhaupt, einem Kunden zu widmen, den man gerade bedient?

Vor einigen Wochen war ich an der Kasse, vor mir zwei Männer, die das komplette Kassenband mit ihren Körpern versperrt haben. Ich habe meine Waren auf das Ende des Bandes gelegt. Der Kassierer plauderte mit einem Kollegen. Der Kunde vor mir war unaufmerksam. Er hatte seine Waren nicht abgetrennt; ich auch nicht, kam nicht dran. Ich sah zu, wie meine Waren über das Band liefen und überlegte, ob ich etwas sagen sollte oder einfach gehen. 
Der Mann vor mit hätte meine Waren mit bezahlt und der Kassierer, hätte auch nichts gemerkt. Da ich aber meinen Einkauf haben wollte, sagte ich, dass das Leergut mir gehört, ebenso wie die drei letzten Produkte.

Dafür habe ich dann einen Anschiss kassiert, dass ich meine Ware abtrennen muss bei meinem nächsten Einkauf...
Unfassbar. Etwas ungehalten habe ich gesagt, dass ich in diesem Laden nichts mehr kaufen werde und auch nichts mehr abtrennen muss!

Schrecklich. Aber das ist keine Ausnahme. Oft wird man nicht richtig begrüßt oder verabschiedet, man wird muffig angesprochen oder bekommt einfach nur den zu zahlenden Betrag hingemurmelt. Muss das wirklich sein?

Ich liebe die kleinen Geschäfte mit gleichbleibend freundlichem Personal und bin abgenervt von solchen Läden mit gestressten, unfreundlichen und abgenervten Kassierern. 
Zum Glück kann ich mir aussuchen, wo ich einkaufen gehe!


raziswelt © 2014

Liebe Grüße
Razi

Sonntag, 9. Februar 2014

Alleine abnehmen ist schwierig

Die ersten guten Vorsätze für das neue Jahr sind bereits wieder vergessen. 
Meine Vorsatz für dieses Jahr war, mehr machen, was ich will. Bedeutet nicht immer nachgeben, auch mal den eigenen Willen durchsetzen und nein sagen. 

Dennoch stehen natürlich die üblichen Dinge auf dem Programm, aber diese gehören nicht mehr zu meinen persönlichen Vorsätzen für ein neues Jahr, sondern eher wie es passt. 

Der Urlaub ist vorbei und am Montag fängt die Arbeit richtig an. Weihnachtskekse und Glühwein sind vergessen, Weihnachtsessen und Silvesterbowle verdaut und die Ausreden haben keine Chance mehr. Nachdem meine Willensstärke im letzten Jahr doch zu wünschen übrig gelassen hat, was das Thema Abnehmen betrifft, werde ich mir in diesem Jahr Unterstützung holen, denn alleine abnehmen ist schwierig. 

Diese Woche war ich bei einem Weight Watchers Treffen und habe mich für den ersten Monat angemeldet. Als Vegetarier gibt es zwar dort nicht so unheimlich viele vorgeschlagene Rezepte, aber mit den entsprechenden Punkten kann man alles so Essen wie man mag. 

In den ersten beiden Wochen muss man, nach dem neuen Konzept, keine Punkte zählen, sondern die sogenannten Sattmacher essen.

Hier der Einblick in einen Tag. Dazu darf man noch zwei weitere Snacks essen und man hat weitere Extrapunkte für kleine Sünden.


raziswelt © 2014
Frühstück
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Mittagessen
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Abendessen
Bin gespannt, was die Waage in der nächsten Woche berichtet, wie gut ich damit klar komme und ob ich es so schaffe, meine Ernährung wieder gesünder umzustellen und abzunehmen.

Habt ihr schon Erfahrungen mit Weight Watchers gesammelt?

Liebe Grüße
Razi

Samstag, 8. Februar 2014

Die Rösterei

Heute gibt es noch einen Schlemmertipp für Hamburg. Wer auf altmodische Kaffeehäuser, entspannte Atmosphäre und leckeren Kuchen steht, ist in der Rösterei in Hamburg gut aufgehoben. 



Die Auswahl an Kaffee ist riesig, aber auch für alle anderen gibt es genug alternativen wie Chailatte, Heiße Schokoladen und Tee.



Auch die Kuchenauswahl ist sehr groß. Wer keine Lust auf Kuchen hat, kann auch ein Eis oder Kaiserschmarren essen, Frühstücken und eine Mittagskarte mit Gerichten gibt es auch. 
Der Blick aus dem ersten Stock auf die einkaufenden Menschen ist da noch entspannender. 


raziswelt © 2014

Wer eine Pause vom Einkaufen braucht oder einfach nur Menschen gucken möchte, kann hier eine leckere Tasse Tee oder Kaffee trinken und schlemmen. 

Liebe Grüße
Razi

Donnerstag, 6. Februar 2014

Bangkok

Das neue Jahr ist schon recht turbulent. Erst der Besuch in Hamburg, ein neuer Job und schon geht es wieder weiter. Diesmal ein schon lange geplanter Urlaub nach Thailand!

Zwei Wochen, ein langer Flug, erster Stopp in Bangkok, danach weiter auf die Insel.


Davor war natürlich einiges zu organisieren. Unterlagen anfordern, Koffer packen, Bikini im Januar kaufen. Alles nicht so einfach. Und dann noch ständige Unruhen und Aufstände in Bangkok.


Dennoch war alles gut und die Demonstrationen waren alle meist friedlich. Zweimal stand ich mittendrin, aber es war mehr wie ein großes Openair Festival als eine politische Demo. Überall Zelte auf den Straßen, viele Straßen wurden blockiert mit schwingenden Fahnen und Verkaufsständen überall. Das Hotel in Bangkok war auch nur einige Straßen weg von einem dieser Demopunkte.

Bangkok selbst ist sehr hektisch, viel Trubel auf den Straßen, viele Touristen. Man sollte sich nicht kurz mit der Karte an die Straße stellen um einen Überblick zu bekommen, denn dann wird man von Taxifahrern eingesammelt ohne kaum etwas sagen zu können. 


raziswelt © 2014

Die lustigste Fortbewegungsmittel sind Tuk Tuks. Sollte man ausprobieren, aber nur für kürzere Strecken oder mit Mundschutz, denn die Abgase sind wirklich übel. Gute Nerven sind auch wichtig für die Fahrt, egal ob  mit dem Taxi, Bus oder Tuk Tuk. Einfach, billig und schnell kommt man mit der U-Bahn oder dem Skytrain weiter. Vom Flughafen in die Stadt sind wir mit dem Airport Rail Link gefahren, das war unkompliziert und schnell und man konnte den Stau umfahren, der wegen der Straßenblockaden wirklich schlimm war. 

Ansehen sollte man sich auf jeden Fall den liegenden Buddha, er ist gigantisch und wunderschön. Pflicht sind für Männer lange Hosen und für Frauen bedeckte Schultern, wer das berücksichtigt kommt in die Tempelanlagen und kann die schönen, glitzernden und goldenenen Schönheiten bewundern. Ohne Schuhe natürlich!


raziswelt © 2014

Wirklich schön ist auch der Königspalast. Eine tolle Anlage mit soviel Gold, dass man nicht mehr weiß was man zuerst fotografieren soll. Abgeschirmt von dem Trubel, der Hektik, dem Müll, dem Chaos. 


raziswelt © 2014


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Bei den Sehenswürdigkeiten gibt es leider keinen Skytrain oder eine Bahn. Dort fährt man am Besten mit dem Boot auf den Klongs. Das ist auch günstig und wieder eine andere Möglichkeit die Stadt zu sehen. 


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Chinatown ist wieder anders, noch bunter und mit verrücktem Essen an jeder Ecke. Wer mutig ist, sollte dort etwas ausprobieren und einkaufen. 

Zum Shoppen und Sehenswürdigkeiten ansehen, lecker Essen und zum Eindrücke verarbeiten sollte man mindestens drei Tage einplanen. 

Bei sehr günstigen Fahrten mit dem Taxi sollte man aufpassen, wohin man gebracht wird und wenn man planlos angesprochen wird wohin man will, sollte man aufpassen auch dort hinzukommen, wo man hin wollte. Ansonsten ist die Stadt wirklich beeindruckend, auf Touristen auf jeden Fall eingestellt.

Liebe Grüße
Razi